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BEISPIELE

10 Fragen zur Automatisierung an:

 

Frau Dr. Elisabeth Schmiz, Löwen-Apotheke in Trier

 

 

 

 

 

1. Was waren Ihre Ziele bei der Auswahl des Automaten?

 

Das erste Ziel war der bevorstehende Umbau. Während des großen Umbaus sollte die Apotheke durchgehend geöffnet bleiben. Dies wäre ohne einen Automaten nicht möglich gewesen. Mit ihm konnten wir fast das gesamte Warenlager aus dem Erdgeschoß ins Obergeschoß verlagern und mit Förderband und Fallschächten an wechselnden Stellen im Erdgeschoß abwerfen. Im Erdgeschoß konnte in Ruhe umgebaut werden.

Das zweite Ziel war der bessere Überblick im Warenlager und die schnelle Reaktion auf Neuanlage und Sortimentsbereinigung mit Retouren.

Das dritte Ziel war, Zeit in der Beratung zu gewinnen und die Abgabe zu erleichtern. Es galt Fehlbestände zu vermeiden.

 

2. Was musste den Automaten Ihrer Wahl auszeichnen?

 

Der Automat sollte 24.000 Packungen fassen. Eine hohe Geschwindigkeit bei 7 Kassen war Grundvoraussetzung. Die vollautomatische Einlagerung war wünschenswert, zumal mir die Kosten dafür maßvoll erschienen.

 

3. Was war das Besondere bei den Baumaßnahmen / Räumlichkeiten?

 

Der Umbau wäre ohne KLS so nicht möglich gewesen. Ein „klassischer Regalautomat“ wäre für unsere Kapazitätsansprüche 17 Meter lang geworden. Die KLS hat sich allen Herausforderungen während der Umbauphase gestellt und sehr individuell und flexibel auch auf kurzfristige Änderungswünsche reagiert.

8. Warum würden Sie KLS wieder kaufen, was hat sich besonders bewährt?

 

Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Wir haben straffere und effiziente Arbeitsabläufe. Wir hatten eine lange Auswahlphase, auch mit der Unterstützung durch Partner. Es war die richtige Entscheidung KLS zu nehmen. Die Praxis folgt der Theorie. Eine sehr gut erreichbare Hotline die auf alle Fragen eine Antwort hat bietet uns auch jetzt noch eine schnelle Lösung bei dem „Feintuning“

 

9. Wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus (Warenlager, Umsatz, OTC)?

 

Ein deutlich besser gepflegtes Warenlager, mit geringerer Tiefe aber ausgebaut in der Breite. Veränderungen werden schnell umgesetzt, dadurch sind wir flexibler im Arbeiten und lieferfähiger für unsere Kunden. Wir haben bedingt durch Touristen einen hohen Anteil an Laufkundschaft. Durch die neuen Prozesse können wir sehr schnell und flexibel darauf reagieren. Das Lager wird viel engmaschiger gepflegt. Für viele Arbeiten, die bisher zu kurz kamen, stehen jetzt Ressourcen zur Verfügung. Gerade bei einer Grippewelle oder in Allergiezeiten bleibt mehr Zeit für den Kunden.

 

10. Welchen Tipp geben Sie Ihren Kollegen mit, die ich mit der Planung eines Automaten beschäftigen?

 

Vergleichen, vergleichen, vergleichen. Es ist schwierig, eine neutrale Übersicht über den Markt zu gewinnen. Deshalb eine eigene Checkliste und Pflichtenheft erstellen. Nicht auf „Pseudo-Berater“ bauen, sondern seine eigenen Wünsche und Anforderungen definieren. Referenzapotheken besuchen, nicht nur die Kollegen der Erfa-Gruppe. Keine Kompromisse mit der Kapazität eingehen. Wenn möglich und erschwinglich einen Automaten mit vollautomatischer Einlagerung wählen.

4. Warum haben Sie sich für KLS entschieden?

 

Ein echtes First- in und First-Out musste gewährleistet sein. Jede Packung muss im direkten Zugriff sein, - also nicht mit Zeitverlust intern erst umgelagert werden. Eine quadratische Bauform war für die Kapazität vorgegeben. Weiter musste der Automat höchste Packungsdichte bieten. Überzeugende Technik mit geringstem Verschleiß war Grundvoraussetzung. Die räumliche Nähe zum Hersteller KLS war ein weiterer Vorteil.

 

5. Wie hat sich der Einbau gestaltet?

 

KLS hat jede Änderung möglich gemacht. Kurzfristige Reaktionen auf Änderungswünsche, wie z. B. neue Wege für die Fördertechnik wurden während der gesamten Bauzeit umgesetzt. Für uns waren die Aufbauarbeiten im Hintergrund kaum zu spüren.

 

6. Wie sind Ihre Mitarbeiter mit der neuen Situation umgegangen?

 

Einige unserer Mitarbeiter hatten Bedenken vor der Automatisierung. Klassische Fragen wie: „was mache ich mit der Wartezeit vor dem Kunden“ oder „ist mein Job noch sicher“ waren zu Beginn vorhanden. Schnell hat sich diese Situation gewandelt.

Die zweite Stufe war eine echte Erwartungshaltung und Neugier.

Jetzt ist die Phase der Freude am Arbeiten, auch gerade mit der vollautomatischen Einlagerung, eingetreten.

 

7. Wie haben Ihre Kunden den Automaten „empfunden“?

 

Wir hatten während des Umbaus eine Kamera im KLS, die Bilder wurden auf einen Bildschirm im HV übertragen. Das brachte uns faszinierte Kunden, die von der tollen Technik überrascht waren. Die Ware ist an 7 Stellen direkt hinter dem HV verfügbar und das unerwartet schnell.